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ZAHNSCHMUCK, GRILLZ & Co.

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Aufgeklebter Schmuck ist für die Zähne unbedenklich

Schlichte weiße Zähne sind manchen Menschen nicht dekorativ genug. Mit glitzernden Schmucksteinen und speziellen Klebebildchen möchten sie ihre Beißerchen von der Masse abheben. "Wenn Zahnschmuck fachmännisch angebracht wird, schadet das den Zähnen normalerweise nicht", berichtet Sabine Köhler, Vorsitzende des Medizinischen Beratungsdienstes der Zahnärzte (MDZ).
Zahnschmuck sollte man vom Zahnarzt anbringen lassen. Üblicherweise werden die Schmuckteilchen auf einen oder mehrere Schneidezähne aufgeklebt. "Dazu wird der Zahnschmelz ein bisschen angeätzt, damit der Klebstoff sich gut entfalten kann. Auf keinen Fall darf der Zahn jedoch angebohrt werden, um einen Stein einzusetzen", sagt Köhler.
Da der Spezialkleber sehr gut haftet, muss man auch beim Abbeißen von harten Dingen nicht befürchten, dass das Dekosteinchen abfällt. "Wenn man möchte, kann man diesen Schmuck jahrelang im Mund lassen", sagt Köhler. Man könne den Zahnschmuck aber vom Zahnarzt nach Wunsch auch jederzeit wieder entfernen lassen, ohne dass der Zahn dabei beschädigt wird.
Von sogenannten Caps, die über den ganzen Zahn gestülpt werden, rät die Zahnmedizinerin jedoch ab. "Unter den Kappen können sich sehr leicht Bakterien ansiedeln und Karies verursachen", sagt Köhler.
(ddp) 
Weiterführende Infos u.a. unter:

Text/Verfasser: JS, © ddp
Nachweis/Quelle: Fachlektüren, © ddp
Letzte Änderung dieser Inhalte: 26.05.2010.

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