Richtige
Farbe macht Zahnersatz nahezu unsichtbar
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Zahnersatz ist heute nur noch schwer von natürlichen Zähnen zu
unterscheiden. Neue Materialien und Herstellungsverfahren sowie eine
verbesserte Farbanpassung an die natürlichen Zähne machen den Zahnersatz
nahezu unsichtbar.
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Zur Nachahmung natürlicher Zähne werden von der Industrie Kunststoff- und
Keramik-Systeme angeboten, die bei fachgerechter Verarbeitung höchsten
ästhetischen Anforderungen gerecht werden. Ein wesentliches
Qualitätsmerkmal hierfür ist die Übereinstimmung der Farbe von natürlichen
und künstlichen Zähnen, Füllungen bzw. Verblendungen. Voraussetzung dafür
ist eine Zahnfarbbestimmung, die sowohl als visueller Vergleich mit
vorgefertigten Farbschlüsseln, als auch mit Hilfe von Messgeräten erfolgen
kann.
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Damit Zahnarzt und Zahntechniker die Zahnfarbe genau bestimmen können,
müssen die Zähne zunächst von störenden und krankmachenden Belägen befreit
werde. Eine professionelle Zahnreinigung bringt die natürliche Zahnfarbe
zum Vorschein und hilft zudem die Zähne dauerhaft gesund zu erhalten.
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Bei der herkömmlichen Bestimmung der Zahnfarbe verlässt sich der Zahnarzt
auf sein Auge. Eine Vielzahl äußerer Faktoren wie die Beleuchtung,
Hintergrundfarben, Gesichts-, Lippenfarbe und Kleidung können jedoch das
menschliche Auge beeinflussen. Deshalb kann es auch bei sorgfältiger
Bestimmung der Zahnfarbe vorkommen, dass die festgelegte Farbe plötzlich
nicht harmoniert.
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Die digitale Farbbestimmung ist eine mögliche Alternative und wird vermehrt
von Zahnärzten und Zahntechnikern eingesetzt.
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Jeder Zahn wird dabei vom Computer erfasst und ausgewertet. Bei über 90.000
Messpunkten werden Farbton, Helligkeit und Farbe bestimmt. Aus diesen
Werten erstellt die Software detaillierte Informationen für die Fertigung
des Zahnersatzes. Die Messung dauert ca. zwei Minuten. Wissenschaftliche
Untersuchungen müssen jedoch die Zuverlässigkeit dieser Systeme noch
weiter abklären. Die digitale Farbmessung wird von den gesetzlichen
Krankenkassen nicht übernommen.
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Quelle: proDente
e.V.
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Link zur
Quelle: http://www.prodente.de
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