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Ein gesunder junger Mensch hat in der Regel mit den Weisheitszähnen 32
Zähne. Damit kaut er durchschnittlich 18 Tonnen Nahrungsmittel in seinem
Leben. Das sind umgerechnet zum Beispiel 45 Schweine, für Vegetarier ein
Brot in der Länge von viereinhalb Kilometer oder für Geflügelliebhaber
10.000 Hähnchen. Je nach Pflege und Vorerkrankungen verlieren manche
Menschen mehr oder weniger Zähne im Laufe ihres Lebens. Dann stellt sich
die wichtige Frage nach dem ‚richtigen’ Zahnersatz.
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Zahnersatz hat vielfältige Funktionen. Dabei steht eine gute Kaufunktion,
Aussprache und Ästhetik sicherlich im Vordergrund. Gleichzeitig soll
Zahnersatz aber auch langlebig und gut verträglich sein, sowie den
individuellen Ansprüchen entsprechen. Je nach individueller Situation wird
der Zahnarzt seinem Patienten zu bestimmten Materialien und
Möglichkeiten des Zahnersatzes raten und ihm bei der Entscheidungsfindung konkrete
Hilfestellung geben. Die endgültige Entscheidung trifft aber letztlich der
Patient selbst. Ihm bietet die moderne Zahnmedizin und Zahntechnik eine
umfangreiche Auswahl. Die Palette der Materialien reicht von Gold über
Metalllegierungen und Titan, bis hin zu Kunststoff und
Keramik. Außerdem
kann sich der Patient abhängig von der individuellen Situation
zwischen
Brücken, Implantaten und weiteren Formen der prothetischen Versorgung
entscheiden.
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Wohnortnah, streng kontrolliert
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„Wichtig ist, dass der Patient genau weiß, welches Material in seinen Mund
gelangt und wer den Zahnersatz herstellt“, fordert Joachim Hoffmann,
Zahnarzt und Experte der Initiative proDente e.V. Transparenz schafft die
Rechnung, welche dem Heil- und Kostenplan beiliegt. Ihr kann man den
Herstellungsort des Zahnersatzes entnehmen. Die deutsche
Zahntechnik
zeichnet sich im weltweiten Vergleich durch gute Ausbildungsstandards
sowie die Einhaltung strenger Normen und des Medizinproduktegesetztes aus.
Für den Patienten bringt die Zusammenarbeit seines Zahnarztes mit einem
lokalen Dentallabor zahlreiche Vorteile.
Gemeinsam können Zahnarzt und
Zahntechniker u.U. gemeinsam mit dem Patienten vor Ort die Therapie planen
und absprechen. Die Abstimmung der Farb-, und Formwahl ist einfacher und
spezielle Wünsche können besser berücksichtigt werden.
Außerdem sind
ortsnahe Dentallabore in der Lage, erforderliche Korrekturen ebenso
schnell zu erledigen, wie später eventuell notwendige Reparaturen.
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Kein Unterschied zu den eigenen Zähnen
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„Je nach Art des Zahnersatzes, ist eine „Eingewöhnung“ in den ersten Tagen
notwendig“, so Hoffmann. Bei Prothesenträgern kann es durchaus zu leichten
Druckstellen kommen, bis sich das Tragen des Zahnersatzes eingespielt hat.
Patienten mit einer neuen Krone können in den ersten Tagen übersensible
Reaktionen auf Kälte oder Hitze verspüren. Die
Beschwerden legen sich
meist nach kurzer Zeit wieder. „Der überwiegende Anteil der
Patienten hat
sich meist schon nach wenigen Tagen an die neuen Zähne gewöhnt und
nimmt
sie nicht mehr als Fremdkörper wahr“, berichtet Hoffmann aus seinem
Praxisalltag. Eine gesetzliche Gewährleistungspflicht garantiert
gesetzlich versicherten Patienten Sicherheit. “Der Zahnarzt übernimmt für
Füllungen und die Versorgung mit Zahnersatz eine
zweijährige Gewähr“, so
Hoffmann. Treten in diesem Zeitraum Mängel auf, die der Zahnarzt
zu
verantworten hat, wird er diese kostenfrei beheben. Für Mängel, die der
Zahnarzt nicht verursacht hat, z.B. dann, wenn der Patient sich nicht an
die Anweisungen des Zahnarztes gehalten hat, oder die Besonderheiten der
Erkrankung Ursache sind, trägt er keine Verantwortung.
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(Quelle: proDente e.V.) |
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