Den richtigen Ton
treffen
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| „Inlays
und Kronen bitte in meiner Zahnfarbe“:
Das ist leichter gesagt als getan. Eine
Studie mit mehr als 80.000 Patienten hat
ergeben, dass es 26 „typische“
Zahnfarben gibt, die bei mehr als 90
Prozent der Deutschen passen. Frauen
haben dabei eher die helleren Zähne als
Männer, Jüngere hellere als Ältere.
Diesen individuellen Unterschieden
gerecht zu werden, erfordert vom
Zahnarzt viel Erfahrung, Präzision und
Fingerspitzengefühl. „Schließlich
soll sich der Zahnersatz perfekt in das
ästhetisch schöne Bild des Gebisses
einfügen“, beschreibt Dr. Rüdiger
Butz von der Initiative proDente die
hohen Ansprüche, denen der im Labor
hergestellte Zahn genügen soll. |
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„Die Übereinstimmung
von echten und künstlichen Zähnen in
der individuellen Zahnfarbe ist eines
der wichtigsten Qualitätsmerkmale überhaupt“,
so der Experte. Denn die Zufriedenheit
des Patienten mit seinem Zahnersatz hängt
nicht nur von dessen Funktion, sondern
ganz entscheidend auch von der perfekten
Ästhetik ab. Deshalb muss sich der
Zahnarzt intensiv mit dem Aussehen des
gesamten Gebisses beschäftigen, um den
richtigen Farbton zu finden. Zur
visuellen Bestimmung der Zahnfarbe
stehen ihm verschiedene vorgefertigte
Farbringe zur Verfügung. Durch den
Vergleich mit diesem „Muster“ kann
er die Grundfarbe festlegen, die in den
meisten Fällen noch individuell
modifiziert wird.
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Standardisierte
Bedingungen schaffen
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Weil jeder
Farbeindruck subjektiv ist, mn üssebei
der visuellen Farbbestimmung mögliche
Störfaktoren, die das Ergebnis verfälschen
könnten, so weit es geht ausgeschaltet
werden. Deshalb sind ganz bestimmte
standardisierte Rahmenbedingungen
wichtig:
- Die
Beleuchtung im Behandlungsraum
sollte tageslichtähnlich sein.
- Der
Raum muss neutral gestaltet sein,
denn stark farbige Flächen wie
bunte Vorhänge oder Bilder könnten
die Farbwahrnehmung beeinflussen.
- Das
Gesicht des Patienten darf nicht
stark geschminkt sein. Insbesondere
Lippenstift ist tabu.
- Auch
die Kleidung von Patient und
Zahnarzt könnte das Ergebnis verfälschen,
wenn sie zu intensive Farben hat.
Deshalb sind neutrale, etwa graue
Kittel für beide ideal.
- Der
Behandler muss „farbtüchtig“
sein, um die richtige Entscheidung
treffen zu können. Das heißt: Er
muss regelmäßig in der
Farbbestimmung geschult und
trainiert sein.
„Auf
diesem Gebiet zählen Erfahrung und
Routine in besonderem Maße“, betont
Dr. Butz. Bei besonders schwierigen Fällen
kann der Zahnarzt auch die Meinung eines
versierten Zahntechnikers einholen. |
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| Digitale
Farbmessung |
| Weil
das menschliche Farbempfinden eben so
verschieden ist, liegt es nahe, nach
objektiven Methoden zur Farbbestimmung
zu suchen. Tatsächlich gibt es bereits
verschiedene digitale
Messgeräte, die die gesuchten Farbwerte
errechnen. Doch die menschliche
Wahrnehmung lässt sich nicht vollständig
durch die Technik ersetzen. Deshalb
verlassen sich die meisten Zahnärzte
bei der Farbbestimmung auch heute noch
auf den visuellen Vergleich mit den
Farbringen – wenigstens zur Kontrolle
digital ermittelter Werte. |
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| Weiterführende
Infos u.a. unter: |
http://www.prodente.de/1396.0.html
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http://www.zahnfarben-bestimmung.de
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| Quelle:
Prodente e.V. |
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